💭 Mentale To-do-Listen: Unsichtbare Denkarbeit und ihre Auswirkungen
Arbeitskultur · 8. August 2024 · 1 Min.
Was schenke ich dem Patenkind und was steuern wir zum Quartierfest bei? Was für einen Kuchen backe ich für den Geburtstag und wann muss ich den Müll rausstellen?
Wie sieht deine mentale To-do-Liste aktuell aus?
In der modernen Arbeitswelt, die von hohen Anforderungen und komplexen Aufgaben geprägt ist, ist das Verständnis für Mental Load von zentraler Bedeutung. Das Konzept hilft uns, die unsichtbare Denkarbeit und die daraus resultierenden Belastungen besser zu erkennen und einzuordnen.
Was ist Mental Load?
Mental Load beschreibt die mentale Belastung, die durch das ständige Organisieren und Koordinieren alltäglicher Aufgaben entsteht. Dr. Filomena Sabatella, eine Expertin auf diesem Gebiet, spricht von der „unsichtbaren Denkarbeit im Alltag“. Dies umfasst die fortlaufende mentale To-do-Liste, auf der Dinge notiert sind, die erledigt oder bedacht werden müssen.
Diese ständige Denkarbeit, das Koordinieren und Organisieren von alltäglichen Aufgaben, führt zur mentalen Belastung. Mental Load betrifft alle – Männer und Frauen, mit oder ohne Kinder, und jeden, der Care-Arbeit leistet, in jeglicher Form.
Warum sind trotzdem mehr Frauen betroffen?
Die Gründe, warum mehr Frauen von Mental Load betroffen sind, sind komplexer als das einfache Klischee, dass „Frauen sich halt selbst mehr Stress machen“. Es geht weit über das Delegieren hinaus und umfasst tief verwurzelte gesellschaftliche Strukturen und Rollenzuweisungen.
Einladung zum Women's Wellbeing at Work SUMMIT 2024
Erfahre mehr über dieses Thema beim Women's Wellbeing at Work SUMMIT 2024. In einer der Online-Veranstaltungen widmen wir uns intensiv den Thema Mental Load. Von Frau Dr. Filomena Sabatella erfährst du welche Auswirkungen diese unsichtbare Denkarbeit auf die Arbeitswelt hat und was effektive Strategien im Umgang und zur Vorbeugung sind.