From Lab to Leadership: Was Organisationen aus zyklussensibler Forschung lernen können

Forschung · 2. Oktober 2025 · 1 Min. · Sarah Berni

Was passiert, wenn sich Forschung nicht nach dem Kalender richtet sondern nach dem weiblichen Zyklus?

Die FeHBI-Studie der ZHAW Gesundheit macht es vort: Ein Forschungsteam arbeitet im Schicht- und Abrufdienst, weil bestimmte Messzeitpunkte exakt an hormonelle Phasen angepasst werden müssen.

Was zunächst wie ein organisatorischer Kraftakt klingt, wurde zum Modell für vorausschauende Flexibilität, Kommunikation und Gesundheitskompetenz.

Diese Studie hat nicht nur neue Daten geliefert. Sie hat Fragen aufgeworfen, die auch für Unternehmen zentral sind:

5 Impulse für gesunde Organisationen aus dem Bewegungslabor der ZHAW:

1. Flexibilität ist planbar.Was spontan wirkt, ist strukturiert: klare Rollen, abgestimmte Prozesse und Verlässlichkeit trotz Variabilität.

→ Wie flexibel ist deine Organisation wirklich und für wen?

2. Sprache schafft Sicherheit.Zyklus, Energie, Befinden. Was benennbar ist, wird gestaltbar.

→ Was darf in deinem Unternehmen gesagt werden und was (noch) nicht?

3. Körperrhythmen verändern Kultur.Wenn Mitarbeitende sich trauen zu sagen, was sie brauchen, entsteht Handlungsspielraum.

→ Wie geht ihr mit Unterschieden in Energie & Verfügbarkeit um?

4. Gesundheitsangebote brauchen Differenzierung.Postpartum, PMS, Menopause: Es braucht mehr als ein Einheitsprogramm im BGM.

→ Wo blenden eure BGM-Programme weibliche Realität (noch) aus?

5. Evidenz braucht Übersetzung.Forschung wirkt erst, wenn sie in der Führung, Leitlinien und im Alltag ankommt..

→ Habt ihr eine Strategie für Frauengesundheit in der Organisation?

Inside Evidence #1 war ein großartiger Abend. Danke an alle, die dabei waren!Ein besonderer Dank gilt dem Projektteam der ZHAW Gesundheit sowie unserem Eventpartner SwissAnalysis AG.

Unser Fazit: Forschung verändert nicht nur, was wir wissen, sondern wie wir führen.