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HR-Fokusreport 2026: Wo steht die Schweiz beim Thema Frauengesundheit?

January 13, 20262 min read

Gemeinsam mit Great Place to Work® Schweiz haben wir den HR-Fokusreport 2026 erstellt. Eine Bestandsaufnahme zum Thema Frauengesundheit in Schweizer Organisationen, basierend auf Erkenntnissen von 177 HR-Teams.

Die Ergebnisse zeigen: Es gibt eine Lücke zwischen Ambition und Umsetzung. Und genau diese Lücke bietet die größte Chance für alle, die jetzt handeln.


Die zentrale Diskrepanz

6 von 10 Organisationen wollen als attraktiver Arbeitgeber für Frauen wahrgenommen werden.
Gleichzeitig: 6 von 10 sind beim Thema Frauengesundheit noch nicht gut aufgestellt.

Diese Diskrepanz ist kein Zeichen von mangelndem Willen, sondern von fehlender Klarheit in Führung und Arbeitsorganisation.

Die gute Nachricht: Wirkung entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch gezielte Priorisierung und systemische Befähigung.


Das größte Defizit: Wissen & Handlungssicherheit

Wenn man die Daten auf einen Kernpunkt verdichten müsste: Die größten Defizite liegen beim Wissen und der Handlungssicherheit.

Der Themenblock "Bewusstsein & Schulung" wird im Vergleich am schwächsten bewertet:

  • Nur 3 von 10 Führungskräften kennen die gesundheitlichen Herausforderungen von Frauen in verschiedenen Lebensphasen.

  • Schulungen, Leitfäden und formalisierte Richtlinien fehlen in vielen Organisationen weitgehend.

Warum das relevant ist:
Fehlendes Wissen führt selten zu bewusster Ablehnung – sondern zu Unsicherheit. Und wo Handlungssicherheit fehlt, werden Themen vermieden. Genau hier entsteht die Lücke zwischen Intention und Wirkung.


Die Wahrnehmungslücke mit Folgen

Eine weitere Erkenntnis aus dem Report:

  • Das Top-Management bewertet den Fokus auf Frauengesundheit deutlich positiver als andere Gruppen.

  • Männer schätzen die Situation optimistischer ein als Frauen.

Diese Diskrepanz erklärt, warum viele Umsetzungen stocken: Wenn der Status quo "gefühlt okay" ist, fehlt der Druck zur Priorisierung – während im Alltag Belastungen weiterhin kompensiert werden müssen.

Aber: Organisationen mit Great Place to Work® Auszeichnung schneiden beim Thema Frauengesundheit signifikant besser ab. Das zeigt: Kultur wirkt messbar.


Was der Report bietet

Der HR-Fokusreport 2026 ist keine reine Bestandsaufnahme, sondern konkrete Orientierung für die Praxis:

✓ Wo stehen Organisationen heute?
✓ Welche Themenfelder werden als prioritär bewertet?
✓ Wo liegen die größten Kompetenzlücken?
✓ Wie können HR und Führung gezielt ansetzen?

Die Kernbotschaft: Frauengesundheit ist keine Sonderinitiative, sondern integraler Bestandteil moderner Arbeitskultur.

Wer das versteht, schafft nicht nur Benefits, sondern verändert Strukturen, erhöht die Arbeitsfähigkeit, stärkt Vertrauen und wird im Wettbewerb um Talente zur ersten Wahl.


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Der Report gibt Orientierung – aber wie setzt man die Erkenntnisse konkret um?

Im kostenlosen Live-Webinar am 27. Januar, 12:00–13:00 Uhr zeigen wir:

✓ Wie sich aus den Reportdaten realistische nächste Schritte ableiten lassen
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Die Aufzeichnung wird allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

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Co-Founder Institute for Women's Wellbeing at Work

Katharina Eggert

Co-Founder Institute for Women's Wellbeing at Work

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